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Nachrichten

  • Guten Tag

    ich habe in der Schule gehört, dass das Einzelbogendrahtheften vor dem Fadenheften auch kurzzeitig beliebt war, da mechanisch einfacher zu realisiern. Nun habe ich letztens ein undatiertes Buch repariert (Draht + Paper = bäääh), dass recht spannend geheftet war mit 4 einzelnen zu nachfolgenden Heften versetzten Drahtklammern auf Gaze. Bei ca. 60 Heften ergab das eine stattliche Anzahl an Drahtklammern. Anshcliessend wurden die Hefte abgeleimt.

    Hat jemand schon mal von so einer Maschine gehört? Leider konnte ich in der Fachliteratur nichts genaues dazu finden. Oder hat man ganz einfach eine "normale" Drahtheftmaschine für solche Bindungen genommen? Doch wie kommt dann die Gaze am Rücken unter die geschlossenen Schenkel der Klammern?

    Meine ursprüngliche Frage neben dem Interesse zur Funktionsweise einer solchen Heftung, wäre nun aber, ob jemand weiss, wann dieses Verfahren eingesetzt wurde? Dies würde mir bei einer ungefähren Datierung solcher Bücher sehr helfen.

    Ich…
  • Guten Tag in die Runde

    ich hätte da kleinere Fragen zur Fadenheftmaschine. Wir arbeiten mit einem ähnlichen Modell wie diesem hier:
    [IMG:https://images.ecosia.org/itJ63sNBBIm3GoB5nw81QS9YVuA=/0x390/smart/https%3A%2F%2Fwww.ruf-ag.ch%2Fwordpress-ruf-ag%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009-01-20_193.jpg]

    Meine Fragen:

    1) Die Fadenheftmaschine wurde lange nicht mehr gewartet, funktioniert aber noch ziemlich gut. Jedoch hat sich sehr viel Schmutz in den beweglichen Teilen gesammelt. Nun habe ich mal gehört, dass man bei solchen Maschinen besser "nicht zu viel" putzt, dass kann aber durchaus auch eine Ausrede fauler Vorgesetzter gewesen sein. Würdet Ihr mir empfehlen, die Maschine mal so richtig zu putzen und neu zu fetten? Oder nur bei den entsprechenden Punkten neu zu fetten? Schmiermittel vom Hersteller ist vorhanden. Wenn ich sie zuerst mal richtig putzen soll, einfach nur mit einem Stofflappen? Zusätzlich mit Alkohol, Brennsprit, Terpentin,...? Oder welches Mittel würdet Ihr da empfehlen?
  • Guten Abend.

    Ein Problem, das ich nicht lösen kann – vielleicht kann mir jemand helfen.
    Buchblock fadengeheftet, etwa 750 Seiten, Papier 130 Gramm, Format etwas größer als DIN A4, Dicke des Buchblocks rund 62 Millimeter.
    Um den starken Zuwachs am Buchrücken nach dem Heften zu eliminieren, hab ich den Buchblock am Rücken stark gepresst und mit Planatol Superior und Gaze verleimt. Der Buchblock hat nun eine einheitliche Dicke von rund 62 Millimeter. Der Kleber ist mittlerweile völlig trocken – Verklebung vor etwa 5 Tagen. Nach dem erfolgten Beschnitt möchte ich nun den Buchrücken runden. Dazu habe ich eine hölzerne Pressvorrichtung gebaut, die zwar den nötigen Druck über die ganze Breite des Rückens ausübt, aber nicht die gewünschte Wirkung hervorruft, da die Verklebung derart elastisch zäh ist, sodaß die Verformung nicht von Dauer ist – der Rücken sofort wieder in die alte Lage zurückfedert. Damned!
    Eine Erwärmung des Rückens mittels Föhn hat bis jetzt auch keine Verbesserung…

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