Berichtsheft

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    • An alle Azubi´s: :cursing:
      Welche Tricks wendet ihr an um das nervtötende BH dennoch regelmäßig, ordentlich + gewissenhaft zu schreiben?
      Wer hat die Möglichkeit dies wärend der Arbeit zu erledigen?
      Gibt es evtl. bereits eine Digitale Version die man ausdrucken kann.

      An alle Ausbilder: ;(
      Wie oft werden bei euch die BH gesichtet?
      Bei uns sind die BH lose Blatt Sammlungen!
      Nach welchen Kriterien lasst ihr Einträge zu oder wiederholen?
    • Berichtshefte werden bei uns monatlich überprüft.......Azubis bitte aufpassen;das ihr euch nicht verhaspelt mit Krankheits-oder Urlaubstagen------ansonsten könnt ihr in das Berichtsheft reinschreiben ....an der Maschine( So und so) auf den Fortlauf geachtet und Störungen beseitigt.....evtl die Störungen beschreiben und Massnahmen beschreiben die einen reibungslosen Fortlauf ermöglichen (euer Ausbilder wird euch den "allerwertesten" küssen)
    • Berichtsheft Made in Germany von 1960

      Damals mussten die "Lehrlinge" noch ein Werkstattwochenbuch führen. In diesem Fall war der Herrausgeber der Bund deutscher Buchbinder-Innungen Geschäftsstelle Duisburg, gedruckt wurden die Bogen im Buchbinderverlag Max Hettlinger in Stuttgart und kamen zur Ausgabe an den "Lehrling" als Rohbogen zum selber Fadenheften.
      Hier hatte sich der Bundesinnungsmeister Bernhard Finke noch mit einem Vorwort verewigt, daß unter anderem folgendes vermerkte:
      Das Werkstattwochenbuch dient aber auch dem Buchbinderlehrling selbst als wertvolles Nachschlagwerk über all das, was er vom Meister und Gesellen in seiner Lehrzeit erlernt hat.

      Die Lehrlinge mögen bei der fortlaufenden Führung des Werkstattwochenbuches immer daran denken, daß in erster Linie sie selbst für ihre berufliche Zukunft zu sorgen und sich um ihre fachliche Entwicklung zu bekümmern haben. Ordnungssinn, Fleiß, Übersicht über das Erlernte und Liebe zum Beruf: sie bestimmen den Werdegang des Lehrlings, sie auch müssen in diesem Werkstattwochenbuch zum Ausdruck kommen.
      In der Anleitung zur Führung des Werkstattwochenbuches steht unter anderem folgender Punkt:
      Bei der Beschreibung ist besonders auf die richtige Wahl der Fachausdrücke und ihre richtige Schreibweise zu achten.
      Bei der Beschreibung der neu kennengelernten Arbeiten sollen neben den angewandten Arbeitstechniken auch die Werkstoffe, die Werkzeuge, Apparate und Maschinen aufgeführt werden.
      Sehr wichtig und wertvoll ist es, wenn Fehler deutlich festgestellt werden. Man lernt aus den Fehlern oft mehr als aus den bestgelungenen Arbeiten!

      Was ich damit sagen will: Ich werde meinen Azubi nichts küssen höchstens muss ers neu schreiben wenn ichs vor lauter Rechtschreibfehler nicht lesen kann. Ich werde fuchsteufelswild wenn mein Azubi von Bogenknicken in der Maschine spricht (schreibt) und wir hacken auch kein Papier auf der Maschine!! :cursing:

      Anbei eine Seite des Werkstatthandbuchs von H. Czech genehmigung zum veröffentlichen liegt vor.