Buchbinderleinen?

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    • Hallo Neuling!

      Das sind eigentlich zwei Fragen (wenn ich das richtig verstehe?)
      Beginnen wir mit dem Leinen, dem Bezugstoff für Buchdeckel
      Die Buchbinder bezeichnen mit Leinen (eigentlich etwas undifferenziert) alles was aus Stoff gemacht wird und zum Beziehen der Buchdecke verwendet wird. Das soll heißen:
      Man nimmt in einer großen Fabrik eine Stoffbahn. Die Stoffbahn kann wirklich Leinen sein. Es kann aber auch ein Baumwollstoff, oder ein Mischgewebe sein. Die Stoffbahn wird für den Buchbinder im Wesentlichen durch das Hinterkleben mit Papier verarbeitungsfähig gemacht. Die Stoffbahn bekommt auf der Rückseite eine Papierschicht. Der Stoff wird durch die Papierschicht steifer und ganz wichtig, der Leim schlägt nicht durch. Die Stoffbahn kann auch von der Vorderseite behandelt werden. So werden zum Beispiel Bezugstoffe für Bibliothekseinbände stark imprägniert. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Bezugsstoffen (Leinen).
      Ich habe vor vielen Jahren Stoff selbst mit einer Papierschicht versehen. Das funktioniert, ist aber zu aufwendig. Einfacher ist es bei einem Händler für Buchbindereibedarf Buchbinderleinen zu kaufen.

      Die zweite Frage bezieht sich auf den Faden zum Binden
      Eigentlich kann man jeden Faden nehmen. Der Buchbinder möchte aber zwei besondere Eigenschaften von seinem Garn.
      Er braucht einen haltbaren Faden. Also fallen schon viele Garne (wie sie Schneider verwenden) weg.
      Und der zweite Punkt ist die Dicke des Fadens. Es gibt unterschiedliche Sorten, damit man die Steigung am Buchrücken beeinflussen kann. Wieder so ein komisches Wort.
      Nehmen wir an es gibt fünf einzelne Lagen, die geheftet (zusammengenäht) werden sollen. Der Faden läuft durch jede Lage und trägt zum Schluss fünfmal auf. Das Buch wird im Bereich des Heftens dicker.
      Wenn wir uns jetzt vorstellen, dass wir ein Buch aus fünfzig Lagen heften, dann müssen wir bedenken, dass der Faden fünfzigmal aufträgt.
      Also hat der Buchbinder mehrere Fäden parat.
      Ein Hobbybuchbinder wird nicht gleich einen Brockhaus mit 1000 Seiten von Hand binden. Deshalb denke ich, dass ein mittlerer Faden zuerst völlig ausreicht.
      In der Industrie nimmt man es übrigens nicht so genau mit der Fadendicke. Hier ist die Haltbarkeit für das maschinelle heften sehr wichtig. Welche Kunde sieht schon im Buchladen, das der Buchblock gar keine Steigung hat.

      Buntpapier
    • Danke für die Antwort

      Leider ging der Antwortbutton bei meinem Beitrag nicht also erst einmal Danke für die Antwort.

      Ich hatte mich falsch ausgedrückt bzw die Wort verwechselt ich meinte eigentlich Buchbinderzwirn aus Leinen. Nun eine Frage die sich aus der Antwort ergibt Warum ist Nähgarn nicht so haltbar? Ist das zu dünn?
      und gleich noch eine Frage oft ist von Buchbinderzwirn die Rede ich hatte ein nicht stabiles/ reißfestes Nähgarn verwendet aber das hat mir das Papier ein wenig eingeschnitten wie kann ich das verhinder bzw ist es mit speziellem Buchbinderzwirn anders ?

      Sorry das ich so viel Frage. Ich bin noch ganz am Anfang und mag gerne auch die Details lernen.
      Meine für Euch vielleicht komplizierte schreibweise liegt daran das ich ganz anders denke da ich Autistin bin.
    • Hallo Neuling,

      Zum Thema mit der Steigung: es gibt nicht nur verschiedene Fadendicken sondern auch noch unterschiedliche Sticharten. In der Industrie wird meistens nur Normalstich und Wechselstich verwendet. Das bedeutet, dass wie Buntpapier bereits geschrieben hat, zu jeder Lage eine Fadendicke dazugerechnet werden muss. Beim Wechselstich hingegen kann man je Lage ca. 0,5x Fadendicke rechnen. Der Trick dabei ist, dass man nicht immer den Faden z.B. am Kopf der Lage hineinführt und ein Loch in Richtung Fuß geht und ihn da wieder herauszieht. Es wird der Faden einmal in Richtung Fuß und bei der nächsten Lage in Richtung Kopf geführt. Somit ergibt sich, dass ich bei Normalstich immer eine gerade Lochanzahl habe (weil bei dem einen geht der Faden hinein und aus dem anderen wird der Faden (eigentlich die Fadenschlaufe) herausgezogen. Beim Wechselstich habe ich eine ungerade Lochanzahl und es bleibt je Lage einmal am Fuß und beim nächsten Mal ein Loch am Kopf offen. Also liegt beim Wechselstich nie zwei mal Faden nach zwei Lagen übereinander. (Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, weil technologiebedingt - Herrstellerunterschiede - das führt jetzt aber zu weit).
      Manchmal brauche ich aber auch Steigung am Rücken, um ein Buch runden zu können. Habe ich keine Steigung am Rücken und mache das Buch rund, hätte ich eine negative Steigung und das würde furchtbar aussehen.

      Zum Einreißen: Ich halte einreißen bis zu 1mm für völlig normal. Die Löcher im Buchblock stehe ich entweder mit 1,6mm oder mit 1,8mm Vorstechnadeln. Die Näh- und Hakennadeln (Industrie) sind etwas dünner und passen durch diese Löcher hindurch, ohne sie zu berühren (die würden auch sehr schnell kaputt gehen, wenn ich die immer durch das Dicke Papier jagen würde (am Tag je Nadel bis zu 240.000 Stiche). Das bedeutet, die Löcher sind schon recht groß für den dünnen Faden. Ist aber nicht weiter schlimm, wir wollen ja nicht so viel Steigung.
      Dennoch nutze ich verschiedene (2) Fadendicken, falls es wirklich dünne Lagen oder eine ganz geringe Grammatur ist.
      Die genaue Fadendicke kann ich dir nicht nennen.
      Der dicke ist der T50 cusbor.com/wp-content/uploads/2015/03/PES-COT-T50-en.pdf
      Der dünne ist der T75 cusbor.com/wp-content/uploads/2015/03/PES-COT-T75-en.pdf

      Ach ja, die echte Straffung des Buchblocks erreiche ich nicht, indem ich den Faden bis kurz vor die Reißgrenze im Buchblock straff ziehe. Die einzelnen Lagen müssen gut abgepresst sein und beim "nähen" auch sehr eng aneinander liegen - am besten noch nachdrücken.

      Noch kurz dem Buchbindergarn. Das ist kein reiner Baumwollfaden. Es sind auch Kunstfasern mit drin. Die machen den in der Industrie auch erst verarbeitbar.

      Na gut, hoffentlich bringt dich mein Text jetzt nicht noch mehr durcheinander.

      Nette Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bubi2012 ()

    • Hallo Neuling!

      Ich hoffe die Frage zum Faden ist durch Bubi2012 ausreichend beantwortet und Du hast den Faden wiedergefunden.
      Die Menge der Fragen sagt schon etwas über Intelligenz aus. Es gibt Leute die hinterfragen gerne und oft. Diese Leute haben dann Hintergrundwissen. Ich halte das für positiv.

      Immer weiter fragen! Um noch einmal eine Frage von Bubi2012 aufzugreifen, es gibt auch gute Fachliteratur die hilfreiche Informationen beinhaltet. Der Vorteil von Fachliteratur ist die Ordnung, die dahinter steckt. Themen werden ausreichend komplett behandelt und das vermittelte Wissen wird dann übersichtlich. Wenn wir hier eine Frage beantworten ist das meistens nur ein Teil des Ganzen. In einem Buch kann man schön blättern und stöbern.

      Autisten sind wir doch alle irgendwo. Ich bin in gut in technischen Dingen aber dafür 100%iger Legastheniker. Mein Rechtschreibprogramm hilft mir das Word Legastheniker mit „th“ zu schreiben. Das kann ich so gar nicht. Also ist doch alles gut.

      Buntpapier
    • Hallo neuling,

      ein Buch für Handbuchbindekunde fällt mir nicht ein/habe ich nicht im Regal stehen. Zum Thema Handbuchbinden kann ich auch nicht zu viel sagen. Die Prozesse die ich aus der Industrie kenne, kann ich dann nur auf die Hände projizieren. Habe zwar auch das Handbuchbinden lernen "müssen", habe es aber seit vielen Jahren nicht mehr gebraucht. Für die Industrie gibt es eine Art "Bibel". Im Verlag Beruf + Schule von Dieter Liebau und Inés Heinze mit dem Titel Industrielle Buchbinderei. Da steht so ziemlich alles, so wie es Buntpapier auch schreibt, sehr geordnet drin. Man muss an machen Stellen abstrahieren, kommt dann aber auch aufs Handbuchbinden. Es ist aber wirklich eine Bibel und kann einen auch erschlagen. Die meisten Dinge lernt man über Versuch in Irrtum. Und natürlich auch übers Fragen.

      einen feinen Tag noch,
      bubi2012
    • bubi2012 schrieb:

      Hallo Neuling,

      Zum Thema mit der Steigung: es gibt nicht nur verschiedene Fadendicken sondern auch noch unterschiedliche Sticharten. In der Industrie wird meistens nur Normalstich und Wechselstich verwendet. Das bedeutet, dass wie Buntpapier bereits geschrieben hat, zu jeder Lage eine Fadendicke dazugerechnet werden muss. Beim Wechselstich hingegen kann man je Lage ca. 0,5x Fadendicke rechnen. Der Trick dabei ist, dass man nicht immer den Faden z.B. am Kopf der Lage hineinführt und ein Loch in Richtung Fuß geht und ihn da wieder herauszieht. Es wird der Faden einmal in Richtung Fuß und bei der nächsten Lage in Richtung Kopf geführt. Somit ergibt sich, dass ich bei Normalstich immer eine gerade Lochanzahl habe (weil bei dem einen geht der Faden hinein und aus dem anderen wird der Faden (eigentlich die Fadenschlaufe) herausgezogen. Beim Wechselstich habe ich eine ungerade Lochanzahl und es bleibt je Lage einmal am Fuß und beim nächsten Mal ein Loch am Kopf offen. Also liegt beim Wechselstich nie zwei mal Faden nach zwei Lagen übereinander. (Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, weil technologiebedingt - Herrstellerunterschiede - das führt jetzt aber zu weit).
      Manchmal brauche ich aber auch Steigung am Rücken, um ein Buch runden zu können. Habe ich keine Steigung am Rücken und mache das Buch rund, hätte ich eine negative Steigung und das würde furchtbar aussehen.

      Zum Einreißen: Ich halte einreißen bis zu 1mm für völlig normal. Die Löcher im Buchblock stehe ich entweder mit 1,6mm oder mit 1,8mm Vorstechnadeln. Die Näh- und Hakennadeln (Industrie) sind etwas dünner und passen durch diese Löcher hindurch, ohne sie zu berühren (die würden auch sehr schnell kaputt gehen, wenn ich die immer durch das Dicke Papier jagen würde (am Tag je Nadel bis zu 240.000 Stiche). Das bedeutet, die Löcher sind schon recht groß für den dünnen Faden. Ist aber nicht weiter schlimm, wir wollen ja nicht so viel Steigung.
      Dennoch nutze ich verschiedene (2) Fadendicken, falls es wirklich dünne Lagen oder eine ganz geringe Grammatur ist.
      Die genaue Fadendicke kann ich dir nicht nennen.
      Der dicke ist der T50 cusbor.com/wp-content/uploads/2015/03/PES-COT-T50-en.pdf
      Der dünne ist der T75 cusbor.com/wp-content/uploads/2015/03/PES-COT-T75-en.pdf

      Ach ja, die echte Straffung des Buchblocks erreiche ich nicht, indem ich den Faden bis kurz vor die Reißgrenze im Buchblock straff ziehe. Die einzelnen Lagen müssen gut abgepresst sein und beim "nähen" auch sehr eng aneinander liegen - am besten noch nachdrücken.

      Noch kurz dem Buchbindergarn. Das ist kein reiner Baumwollfaden. Es sind auch Kunstfasern mit drin. Die machen den in der Industrie auch erst verarbeitbar.

      Na gut, hoffentlich bringt dich mein Text jetzt nicht noch mehr durcheinander.

      Nette Grüße
      Nee durcheinander bin ich jetzt nicht nur mit den beiden PDFs über die Fäden kann ich nicht viel Anfangen. Mein Nähgarn (übrigens keine Baumwolle die gibt es nur noch ganz selten weil die Nämaschienen die nicht gut packen ich nähe nämlich total gerne und sehr viel daher mußte ich mich schon mal mit Reisfestigkeit von Fäden beschäftigen. Nur diese Bezeichnungen von wegen z.b 30/4 ich weiss schon das die 4 die Fadenanzahl ist aber eben nicht mehr. Ich habe noch nie verstanden wie dick die Fäden dann sind ich habe immer auf die Lauflänge geachtet das hat mir da viel mehr geholfen ) bei den PDF s ist der eine Faden umgerechnet auf 100g -2400 Meter was ich extrem dünn finde und der andere umgerechnet 1600 Meter. Meins wiegt 112 g mit Plastikhülse hat aber nur 900 Meter ist extrem Reissfest und aus 100% Polyester es nennt sich Amman serafil 30. Wie ich aus deinem Text verstehe heist das dann für mich das die Steigung deutlich größer ist oder? Was ist der Nachteil an großen steigungen nur die Optik? Wo bekomme ich diese Garne die du dort angibst? Alles was ich unter Buchbinderzwirn finde ist deutlich dicker z.b das hier
      Das Leinen-Buchbinderzwirn Rolle mit 50 g Länge ca. 131 m da ist meins ja noch deutlich dünner.
      ich hoffe ich habe mich nachvollziehbar ausgedrückt. LG
    • Hallo Neuling,
      das mit dem passenden Heftzwirn ist eine schwierige Sache, denn es kommt darauf an wie und was Du heften möchtest.
      Wenn man später die Heftung (und den Faden) sehen soll (offener Rücken) ist es interessant einen dickeren,farbigen Faden zu nehmen. Da es außer cremefarben nur noch einen schwarzen Buchbinderzwirn gibt greife ich da gern auf buntes Klöppelgarn zurück. Zur Not kann man den Faden auch doppelt nehmen. Allerdings hat das auch einige Nachteile. Zum Ersten ist es nicht immer so lichtecht wie man es gerne hätte und zum Zweiten reibt es sich oft schon beim Heften etwas auf, denn es ist nicht gewachst und nicht so fest gedreht wie der Buchbinderzwirn. Das Wachsen kann man aber mit einem Stück Bienenwachs nachholen. Letzes Jahr habe ich den Forellfaden entdeckt, aber noch nicht ausprobiert.
      Soweit die sichtbare Heftung.
      Die normale Buchheftung ist meiner Erfahrung nach, mit einem richtigen Buchbinderzwirn einfach leichter zu bewerkstelligen. Der Faden ist ziemlich fest gedreht und nicht so locker wie ein Nähgarn. Auch ist er dicker: Ich habe meist die Nr.25 (100gr, 500m) oder Nr.30 (100gr, 600m) in Gebrauch. Für dickere Lagen die Nr.18 (100gr, 360m) oder Nr.14 (100gr, 280m).
      Die Frage ist jetzt, woher bekommt ein "Normalsterblicher" so einen Spezialfaden wenn er nicht im Buchbindergroßhandel einkaufen kann. Du könntest hier dein Glück versuchen:buch-kunst-papier.de/ oder hier: gmw-shop.de.
      Kauf bitte keinen Wurstzwirn oder Bäckergarn oder so.. damit wirst du unglücklich.

      Und zum Schluß noch was gegen das Einreißen des Fadens beim Heften. Gerne passiert das ja wenn man beim Heften den Faden fest anziehen will.... da macht's dann zack und das Papier reißt. Wenn Du den Faden beim Anziehen aber entlang des Buchrückens in die Richtung ziehst, in die du heftest reißt das Papier nicht ein. Also wenn Du z.B. gerade eine Lage von rechts nach links heftest, dann zieh den Faden nach links.Bei der nächsten Lage heftest Du ja automatisch dann von links nach rechts und ziehst den Faden nach rechts.
      So und nun weiter viel Spaß beim Werkeln :)
      Gruß Papierfrau

      P.S.: Hier noch zwei Adressen vom Fachhandel.... kann man ja mal versuchen! schmedt24.de , leos-nachfolger.de/.
    • Für Anfänger ist mein Lieblingsbuch, Schachtel, Mappe, Bucheinband von Franz Zeier. Erklärt die Grundlagen von Materialien und Techniken gut, und beschreibt die "einfachen" Einbandarten ohne viel Handwerkszeug oder Geräte...

      Zum Faden kommt auch die Frage ob gerader oder gerundeter Buchblock... Wenn gerade, dann liegen die Fäden übereinander, wenn gerundet dann versetzt (quasi nebeneinander) was die Wahl von einem dickeren Faden erlauben kann. Ich wickele den Faden um einen Bleistift so oft wie ich lagen habe um einen Eindruck von der Steigung zu bekommen.

      Gruß, Peter
      ____________________________________

      Peter D. Verheyen
      <verheyen@philobiblon.com>
      The Book Arts Web & Book_Arts-L Listserv
      <philobiblon.com>
      Pressbengel Project Blog
      <http://pressbengel.blogspot.com/>
    • Buntpapier schrieb:

      Ich habe das Buch "Der Bucheinband" von Fritz Wiese immer gern benutzt. Dieses Buch gibt es auch bei ZVAB (Antiquriat) ab etwa 30 Euro.
      Später habe ich dann auch im Buch "Lehrbuch der Buchbinderei" von Paul Adam gelesen.
      Das Buch hab ich mir Jetzt bestellt "Der Bucheinband" von Fritz Wiese damit werde ich dann erst einmal anfangen den Materialkunde ist mir sehr wichtig Danke für den Tip.